In ihrer Nachhaltigkeitsstrategie hat sich die deutsche Bundesregierung zum Ziel gesetzt, die tägliche Inanspruchnahme von Flächen bis 2030 auf 30 Hektar zu halbieren. Gleichzeitig werden aber insbesondere in Metropolregionen wie München durch das stetige wirtschaftliche Wachstum Wohn- und Gewerbeflächen zu einer immer knapper werdenden Ressource. Über die Begleiterscheinungen des Wachstums wird daher heftig debattiert und nach Lösungsstrategien gesucht.
Bei klassischen städtebaulichen Planungsansätzen, werden dabei aber die zusätzlich zur Siedlungs- und Verkehrsfläche benötigten Flächen, um den erhöhten Energiebedarf zu decken und die Nahrungsmittelversorgung sicherzustellen, ausgeblendet.
Diese Studie zeigt daher anhand eines realen Planungsgebiets, der derzeit diskutierten städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme (SEM) am nordöstlichen Stadtrand von München, die tatsächlich benötigten Flächenbedarfe für neue Planungsgebiete auf. Mittels Darstellung unterschiedlicher Szenarien werden neue Handlungsräume für zukünftige Planungen ermöglicht.

Team

Elena Ambacher, Gerd Wetzel